Der Apfel – Vom Baum auf den Flammkuchen

Es ist fast Winter geworden und ich hoffe ihr habt mich in der Zwischenzeit nicht vergessen. Gerade bin ich umgezogen, die Hochzeitstorten werden weniger und ich habe mehr Zeit für mein neues Zuhause mit dem Liebsten. Zudem muss gerade unser Urlaub geplant werden, denn als Belohnung für das anstrengende letzte Jahr gönnen wir uns 4 Wochen in Vietnam & Kambodscha. Aber all das soll mich nicht davon abhalten wieder regelmäßig zu bloggen, bzw. liebe Gastblogger einzuladen. Ihr dürft schon mal gespannt sein!

Heute habe ich Euch auch zu einem tollen Rezept eine interessante Geschichte mitgebracht.

Apfel_Flammkuchen_02

Ich möchte Euch gerne berichten wo die Äpfel für das Rezept herkommen. Die Rewe Group hatte mich im September eingeladen beim Äpfelflücken auf dem Hof von Alexander Krings in Meckenheim dabei zu sein.

Der Ausflug begann nach einer Begrüßung auf dem Hof und einer kurzen Einführung mit der Fahrt auf die Apfelplantagen.

Apfelernte_01

Hier haben wir zunächst die Pflanzstreifen neben den Feldern besichtigt. Diese einen Meter breiten Streifen würden mit verschiedenen wild blühenden Blumen und Gräsern bepflanzt um dafür zu sorgen, dass die Bienen auch nach der Apfelblüte noch Nahrung finden. Diese wunderschönen Wildblumenstreifen befinden sich hier neben jeder Plantage. Alexander Krings und Rewe möchten hier zusammen mit dem Naturschutzbund gemeinsam die Landwirtschaft so nachhaltig wie möglich gestalten. Neben der Streifen wurde auch ein 1 Hektar großes Wildblumenfeld bepflanzt, seht selbst wie schön das ist:

Apfelernte_Wildblumen_01

Apfelernte_Wildblumen_02

Apfelernte_Wildblumen_03

Angekommen auf einer weiteren Plantage, durften wir bei der Apfelernte selbst zusehen und Hand anlegen. Einen frischen Apfel direkt vom Baum naschen, das ist doch was Feines!

Apfelernte_02

Aber was ist mit Pestiziden? Ganz ohne Pflanzenschutzmittel geht es leider nicht, aber Alexander Krings verzichtet während des Bienenflugs vollkommen darauf. Zudem wird hier nur so viel gespritzt wie nötig und es werden ständig Stichproben von jeder Lieferung genommen um die Belastung zu messen. Da die Pflanzenschutzmittel sich sehr schnell abbauen, sind sie für den Konsumenten dann nicht mehr gefährlich.

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Ich möchte mich mit meinem Beitrag ganz herzlich bei der Rewe Group und Alexander Krings für den schönen Ausflug bedanken. Ich habe sehr viel dazu gelernt und habe es genossen einen so direkten Einblick zu bekommen.

Noch ein paar kurze Schlussworte: ich möchte hier von meinem kleinen Ausflug berichten und Euch keine Meinung aufdrängen. Dieser Artikel ist frei geschrieben und wurde nicht von der Rewe Group gesponsort. Ich habe mich frei dazu entschieden. Ich finde es gut, dass es mit „Rewe Regional“ schöne Ansätze gibt, die Nachhaltigkeit zu fördern und ich freue mich die Äpfel aus der Umgebung von einem Apfelbauern im Laden um die Ecke zu finden von dem ich weiß, dass er sich dafür einsetzt den Nachhaltigkeitsgedanken voran zu bringen. Das ist ein gutes Anfang! Wenn jeder Obstbauer wenigstens ein wenig in der Richtung machen würde, wäre es bereits ein großer Schritt nach vorne.

Mehr dazu könnt ihr auch bei meinen Blogger-Kolleginnen Bibi von „Kleine feine Köstlichkeiten“ (klick) und Maren von „R(h)eintopf“ (klick) lesen.

Apfelernte_06

Ich habe  also ein paar Äpfel mit nach Hause genommen und Euch etwas Feines damit gezaubert, was ihr nicht versäumen solltet nach zu backen. Ich präsentiere Euch:

Flammkuchen mit Äpfeln und Zimt-Crème fraîche

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Zutaten (für ca. 4 Personen und ca. 20 Mini Flammkuchen):
• 15 g Hefe
• 375 g Mehl
• 150 ml Buttermilch
• 4 EL Olivenöl
• 1 1⁄2 TL Salz
•  1kg Äpfel
• 1 Prise Zimt
• 2 TL Zucker
• 200 g  Crème fraîche
• Walnüsse

Zubereitung:
Zunächst muss der Hefeteig vorbereitet werden. Dafür die Hefe klein krümeln und in 50ml warmem Wasser auflösen. In eine andere Schüssel das Mehl geben und in eine Kuhle in die Mitte drücken. In die Kuhle die aufgelöste Hefemischung geben und mit Mehl bestäuben. Jetzt die Buttermilch, Salz und Olivenöl auf den Mehlrand geben und alles mit der Küchenmaschine 3 Minuten lang verkneten. Der Teig muss schön glatt gearbeitet werden. Zum Schluss noch einmal kräftig mit den Händen durchkneten und zu einer Kugel formen. Der Teig muss nun in einer bedeckten Schüssel an einem warmen Ort ca. 2 Stunden lang gehen.

Apfel_Flammkuchen_01Apfel_Flammkuchen_05

Der Teig sollte nun mindestens das Doppelte an Größe angenommen haben. Damit wir ihn weiterverwenden können muss er auf der Arbeitsfläche mit Mehl gut durchgeknetet werden. Nun in gleichgroße Teile teilen und ganz dünn ausrollen. Das Crème fraîche mit Zimt und Zucker mischen und auf den ausgerollten Teig streichen – nicht zu dick, sonst wird es matschig! Die Äpfel waschen, entkernen, schälen und in feine Spalten schneiden. Die Apfelspalten dann auf den mit Crème fraîche bestrichenen Flammkuchen geben. Noch mit ein wenig Zucker bestreuen und ab geht es bei 230°C Ober- Unterhitze auf Backpapier  für ca. 10 Minuten in den Backofen. Am besten schmecken die Kleinen heiß mit karamellisierten Walnüssen… hmmmmm ♡

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