Eis selbstgemacht • Tchibo-Eismaschine im Test

Lass dir den Sommer schmecken!

Der Sommer ist da! Und was passt da besser als ein selbstgemachtes erfrischendes Eis! Tchibo macht es mit der aktuellen Kollektion möglich. Es gibt eine Eismaschine und einiges an Zubehör wie Eisbecher, Silikon-Förmchen für Waffeln und vieles mehr (hier geht es zur Kollektion). Tchibo hat mir die Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt und ich möchte euch in diesem Bericht die Eismaschine (34,95€) vorstellen und berichten was mir gut und weniger gut gefallen hat (hier geht es zur Eismaschine).

Eismaschine1

Das Design der Maschine ist ganz hübsch. Sie ist schlicht-weiß und steht aauf 2 Beinen. Die Maschine hat einen praktischen Portionierer, mit dem es möglich ist, das Eis direkt aus der Maschine laufen zu lassen.

Eismaschine3

Die Bedienung ist einfach: die Eisschüssel kommt für mindestens 12 Stunden ins Gefrierfach. Alles ist einfach aufzubauen, das Material recht robust. Die Maschine steht fest und wackelt nicht. Es gibt nur einen Knopf für „An“ und „Aus“. Auf den ersten Blick einfach.

Positiv
1. Einfache Bedienung, selbsterklärend.
2. Man kann die Maschine platzsparend zusammenbauen und verstauen.

Negativ
1. Eisfach zu klein
Schnell ganz einfach zu Hause Eis selber machen! Leider falsch gedacht. Die Eisschüssel, welche vor dem Zubereiten mindestens 12 Stunden in das Eisfach zum Vorkühlen muss, passte nicht in mein Eisfach. So musste alles umständlich zu Freunden transportiert werden.

2. Portionierer
Der Portionierer ist ja eine ganz praktische Idee, jedoch meiner Meinung nach nicht nur überflüssig, sondern auch ein wenig blöd. Ich hatte mich darauf gefreut leckeres Joghurteis mit ganzen Früchten zuzubereiten. Aber dies ist nicht möglich, da die Maschine sonst verstopft. Man soll entweder Fruchtpürree nehmen oder die Früchte zum Schluss seperat auf das Eis geben.

3. Eis wird kein Eis
Leider bin ich enttäuscht. Die Eismasse hat fast eine Stunde gerührt. In der Anleitung steht, dass sie 15-30 Minuten rühren muss bis sie fest wird. Aber nix da. Auch nach einer Stunde hat sich die Konsistenz nicht geändert. Ich hatte also eiskalten Joghurt, aber flüssig. Sehr schade.

4. Maschine wird heiß
Nach etwa 30 Minuten wurde die Maschine oberhalb richtig heiß. Das kann doch nicht gut sein!? Vorallem für den Kühlungsprozess.

Eismaschine5

FAZIT
Ehrlich gesagt bin ich wirklich froh, dass ich für die Maschine kein Geld ausgegeben habe. Ich bin wirklich enttäuscht. Nach einem solch heißen Tag und fast einer Woche Vorfreude auf selbstgemachtes Eis…

Bei „Bambi backt“ habe ich hier einen weiteren Testbericht zu der Maschine gelesen. Sie schreibt dazu „(…) Allerdings muss man – wie bei anderen Maschinen dieser Art – die Masse zuvor gut kühlen, sonst wird sie im Gefäß nicht fest genug. Das habe ich leider nicht beachtet, weswegen ich das Eis dann noch mal im Froster fest werden lassen musste. (…)“. Das erklärt nun natürlich einiges, aber das ist mir etwas zu kompliziert. Eine Eismaschine kaufe ich mir doch, um Eis damit zu machen. Wenn ich vorher die Masse seperat einfrieren muss, ist es doch doppelt gemoppelt. Oder verstehe ich da was falsch?

Rezepte-Buch
Zu dem Set welches ich zur Verfügung gestellt bekommen habe, gehört auch ein Rezepte-Buch. Beim ersten Durchblättern habe ich direkt noch mehr Lust auf Eis bekommen. Auf den zweiten Blick war ich etwas enttäuscht, weil die Rezepte alle für Eis ohne Maschine sind.

Die Maschine wird für’s erste wieder in den Schrank wandern, bis ich mein kleines Eis-Trauma überwunden habe. Ich werde nach dem Urlaub aber sicher mal einen zweiten Versuch starten. Drückt mir die Daumen, dass es dann besser klappt.

Habt ihr auch eine Eismaschine? Wie sind eure Erfahrungen?

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8 Antworten zu “Eis selbstgemacht • Tchibo-Eismaschine im Test

  1. Ich habe keine Eismaschine und mein Eis deshalb bis jetzt immer ohne gemacht. Macht halt ein wenig Arbeit wegen dem stündlichen rumrühren, aber am Ende schmeckt es genauso gut 🙂
    Dauert halt nur länger ohne Maschine. Die Eismaschine von Tchibo werde ich mir nicht holen, weil ich die Softeis-Funktion nicht nutzen würde und die Maschine durch dieses Extra sehr viel Platz verschwendet.

  2. Genau gleich erging es mir mit einer Eismaschine von Aldi. Es wurde und wurde nicht fest und die Maschine hat sich stattdessen erhitzt. Als ich die Masse dann einfach in den Tiefkühler gestellt habe, gab es zwar einige Eisstückchen darunter, aber es war trotzdem noch ein sehr leckeres Eis.

  3. Wie schade, dass die Eisherstellung nicht richtig klappen wollte 😦 Die Masse vorher anfrieren zu müssen führt einen Eisbereiter irgendwie ad absurdum, da gebe ich Dir Recht.

  4. Wo gibts den nun eine wirkliche gute und preiswerte Eismaschine die es sich lohnt zu kaufen :)?

  5. Der Akku erst bei Freunden eingelagert und dann wieder zu dir transportiert? Das klingt abenteuerlich. Oder hast du das Eis dann direkt bei den Freunden zubereitet?

    Ich habe die Zeiten mit den Akku-Eismaschine schon länger hinter mir gelassen und habe hier eine Eismaschine mit Kompressor stehen.
    Während meiner Zeit mit der Akku-Eismaschine, habe ich die Rohmasse auch immer erst im Kühlschrank vorgekühlt. Nicht falsch verstehen, nicht vorgefroren. Und wenn der Kühlakku auch bei -18°C gelagert wurde und gleich zum Einsatz kommt, dann klappt das auch in der Regel. 😉

  6. Dein Testbericht kommt wie gerufen, ich hab nämlich schon länger mit dem Gedanken gespielt, mir eine Eismaschine zu kaufen. Scheint sich aber ja eher nicht zu lohnen 😦 und wie wird das dann jetzt trotzdem was mit dem selbstgemachten Eis?

    • Da kommt es definitiv auf die Maschine an. Hier habe ich ja nicht vom generellen Kauf von Eismaschinen abgeraten. Ich hatte mit dieser Maschine einfach Pech. Es gibt dennoch wirklich gute Eismaschinen, die Freunde und Bekannte benutzen. Aber man kann auch super Eis ohne Maschine herstellen! Liebe Grüße

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