Sardischer Zitronenkuchen

Mit meinem heutigen Rezept möchte ich euch in den Süden entführen, um genauer zu sein nach Sardinien. Mr. J. hatte sich zu seinem Geburtstag einen „Sardischen Zitronenkuchen“ gewünscht. Als er auf Sardinien war, hat er dort nämlich so einen wunderbar saftigen Zitronenkuchen gegessen. Nun ging meine Suche also los, nach einem guten Rezept das möglichst nah an das Original ran kommt.

Zitronenkuchen1

Und siehe da! Die Wanderbuchaktion von Bambi backt“ hat sich noch ein zweites Mal bezahlt gemacht, denn eine weitere Teilnehmerin (Andrea von Grinsekatze1980) hat das Rezept von Ruth Moschner ausprobiert und für gut befunden.

Zitronenkuchen2

So habe ich kurzerhand entschlossen auch dieses Rezept zu nehmen und den Versuch zu starten einen leckeren saftigen Zitronenkuchen zu zaubern. Das Rezept ist wirklich einfach und der Kuchen ist ein Traum! Ich habe nur ein paar kleine Änderungen vorgenommen. So war nicht nur Mr. J. hin und weg… also los! Schnell nachbacken!

Sardischer Zitronenkuchen
Grundrezept aus „Backen für Angeber“ von Ruth Moschner

Zitronenkuchen3

Zutaten
• 2 Bio-Zitronen
• 250 g weiche Butter
• 300 g Zucker
• 1 Prise Salz
• 5 Eier (M)
• 100 g Mascarpone
• 300 g Mehl
• 50 g Puderzucker
• 100 ml Wasser

Zubereitung
Zuerst die Schale der Zitronen abreiben und die Zitronen auspressen. Dann Butter mit Zucker und Salz schaumig schlagen und langsam die Eier nach und nach dazu geben. Anschließend auch die Zitronenschale und die Mascarpone dazu geben, sowie die Hälfte des Zitronensaftes. Wenn der Teig eine homogene Masse ergibt, langsam das Mehl unterheben. Eine Kastenform fetten, mit Mehl bestäuben und den Teig in die Form füllen. Den Kuchen nun bei 175 Grad etwa 70-90 Minuten backen.

Zitronenkuchen4

Tipp: Kontrolliert ab einer Stunde mit der Stäbchen-Probe ob der Teig durch ist. Wenn der Kuchen braun wird, aber der Teig innen noch roh ist einfach Backpapier drauf legen und weiter backen. Das Papier verhindert, dass der Kuchen schwarz wird, lässt aber noch genug Luft durch. Alufolie sollte man dazu nicht benutzen, die Folie ist nicht durchlässig. So kann der Teig nicht atmen, geht nicht auf und wird matschig.

Zitronenkuchen5

Während des Backens den Sirup für das Topping anrühren. Dafür die zweite Hälfte Zitronensaft mit Wasser und Puderzucker in einem Topf erhitzen. So lange rühren bis der Zucker sich gelöst hat und bei mittlerer Hitze so lange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit um die Hälfte reduziert ist.

Sobald der Kuchen fertig ist kann er aus dem Ofen genommen werden, sollte aber noch mindestens 15 Minuten in der Form abkühlen, damit er beim Herausholen nicht auseinander bricht.

Nun den Kuchen noch mit dem Sirup übergiessen und abkühlen lassen. Ich habe ihn danach nicht mehr großartig verziert, sondern bloß etwas Puderzucker darauf gepudert.

Fertig ♡

 

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5 Antworten zu “Sardischer Zitronenkuchen

  1. Hach, wie gerne wäre ich jetzt auf Sardinien… Bei der Hitze, die’s jetzt grad in Österreich hat!
    Wir haben die letzten beiden Jahre unseren Sommerurlaub auf Sardinien verbracht. Im letzten Jahr wohnten wir in einem schnuckeligen „bed-and-breakfast-Bauernhof“ – da kredenzte Mama Francesca allmorgentlich Zitronenkuchen. Was für eine schöne Erinnerung!
    Danke fürs Rezept!
    Sonnige Grüße,
    silvia

  2. Ja, der Kuchen schaut echt lecker aus; habe ihn jetzt auch ausprobiert, der Teig selbst war echt lecker, aber der gebackene Kuchen dann leider nicht so. Was habe ich falsch gemacht?
    Er ging gar nicht auf, war also nur ca. 4 cm hoch und auch richtig schwer. Schade.
    Fehlt da nicht auch Backpulver?
    Liebe Grüße – Gudrun

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